HP KunstDie Klasse 6a der Brüder Grimm-Gesamtschule besuchte gestern den Mann, der seit Anfang dieses Jahres an einem großen Projekt arbeitet: Er baut charakteristische Gebäude von Bebra in Pappe.
Die Kunstlehrerin der Klasse hatte in der Zeitung von dem Syrer Mousa Malki gelesen, der seit Januar mit seiner Familie in der Stadt wohnt, aber schon seit 2 1/2 Jahren in Deutschland ist. Seine beiden Töchter sprechen schon perfekt deutsch, er selbst versteht Vieles, kann aber noch nicht viel sprechen. Ein junger Mann, ein Verwandter Matthias Karatay  übersetzte und zwei der Schüler können auch aramäisch. So klappte die Verständigung sehr gut, zumal die „Bauwerke“ für sich sprechen. „Krass“ staunte Moritz, da steckt ja sicher viel Arbeit drin“? Alle waren überwältigt, von den unzähligen Gebäuden, die im Wohn- und Schlafzimmer stehen.

Die Schüler erkennen sofort den Bahnhof mit Lokschuppen, das „be“, das neue Gesundheitszentrum, das Rathaus, drei Kirchen und viele Häuser mehr. „In diesem Haus hat meine Mutter gearbeitet, ruft Emily,
es ist das Jugendamt und gleich daneben steht die Eisdiele, da wollen wir später auch noch hin.“Bekommen sie Geld dafür“, möchte ein Junge wissen? Herr Malki erklärt uns, dass er diese Arbeit der Stadt schenken möchte und sich damit für die freundliche Aufnahme bei den Menschen hier bedanken will. Im Moment baut er auch Straßen, Ampeln, so daß am Ende die ganze Innenstadt fertig sein wird.
Er sucht noch einen Ort, wo er alles aufbauen und der Öffentlichkeit zeigen kann, aber das wird sich ergeben hofft er.

Beim Abschied versprach Herr Malki uns, im nächsten Schuljahr an unsere Schule zu kommen und mit uns zu bauen – am liebsten unsere beiden Schulgebäude auf dem Bünberg und unser gerade im Umbau
befindliches Gebäude in der Kerschensteiner Straße.

Besuch bei Bebras Baumeister
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