Unsere Grundsätze

Jeder verhält sich fair, höflich und rücksichtsvoll.
Jeder hat das Recht auf ungestörten Unterricht.
Jeder hat die Pflicht, die Rechte der anderen jederzeit zu wahren.

I. Schulgelände

  1. Auf dem gesamten Gelände ist ein rücksichtsvolles Verhalten verbindlich.
  2. Fahrzeuge dürfen auf dem Schulhof nur bis zu den Abstellplätzen gefahren werden.
  3. Die Lehrerparkplätze mit dem Weg zur Berufsschule und die Rückseite des Gebäudes in der Kerschensteinerstraße Richtung Berufsschule gehören nicht zum Aufenthaltsbereich für Schüler.
  4. Das Schulgelände darf während der Schulzeit nicht verlassen werden. Für den Einzelfall muss eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen. Das gilt auch für die Mittagspause.
  5. Besucher, die nicht zur Schule gehören, müssen sich im Sekretariat anmelden.

II. Klassenräume und Fachräume

  1. Die Schüler und Schülerinnen sind für ihren Klassenraum verantwortlich und respektieren die Regeln anderer Klassen.
  2. Ein Klassenraum wird nur aufgeschlossen, wenn dort in der folgenden Stunde Unterricht stattfindet. Ein Stundenplan hängt zur Orientierung außen an der Tür.
  3. Zum Schutz des Eigentums muss die Klasse vom Lehrer verschlossen werden, wenn alle Schüler hinausgehen.
  4. Für persönliche Wertsachen ist jeder selbst verantwortlich.
  5. Der Ordnungsdienst sorgt unter anderem für eine saubere Tafel und Kreide.
  6. Jeder stellt seinen Stuhl nach Unterrichtsschluss hoch und verlässt die Klasse ordentlich.
  7. Für diese Aufgaben stellen Lehrer ausreichend Zeit zur Verfügung und achten auf die Ausführung.
  8. Schäden an der Einrichtung teilen die Schüler dem Hausmeister mit.
  9. Jeder verhält sich umweltbewusst. Müll wird getrennt gesammelt (Kaugummi eingewickelt), das Papier bringt der Ordnungsdienst in den Container.
  10. Lehrer wie Schüler machen das Licht aus, wenn es nicht gebraucht wird.
  11. Während der Heizperiode wird nur kurz gelüftet.
  12. Fachräume können nur von Fachlehrern aufgeschlossen und wie auch EDV-Räume, Lernwerkstatt und Bücherei nicht ohne Aufsicht von Schülern genutzt werden.
  13. Schüler dürfen die Druckerei wie das Lehrerzimmer nicht ohne Aufsicht betreten.
  14. Das Sekretariat wird mit Rücksicht auf den Betrieb nur von einzelnen Schülern betreten.

III. Ergänzende Hinweise:

  1. Die EDV-Räume können mit dem normalen Schlüssel geöffnet werden. Die Schlüssel für die Anlage sind nach Eintrag in der entsprechenden Liste im Sekretariat zu bekommen. Die Anlage in der Lernwerkstatt wird in der Regel von der Aufsicht eingeschaltet.
  2. Die Nutzung der EDV-Räume, der Lernwerkstatt und der mobilen Geräte (Laptops, Multivisor und Video-/DVD-Recorder) wird auf den entsprechenden Listen im Lehrerzimmer vorgemerkt.
  3. Schüler können die Computer in der Lernwerkstatt nutzen, soweit sie einen Arbeitsauftrag haben und eine Aufsicht dort ist. Eine private Nutzung ist nicht vorgesehen. Vor dem Drucken muss die Aufsicht gefragt werden.
  4. Jede Klasse benutzt zum Speichern der Dokumente die zugewiesenen Zugangsdaten, darunter können Schüler ihre persönlichen Dateien anlegen und mit anderen verbinden.
  5. Für die PCs im Lehrerzimmer benötigt jeder Lehrer seine persönlichen Zugangsdaten, ohne die auch der Drucker im Lehrerzimmer nicht aufgerufen werden kann. Neue Kolleginnen und Kollegen wenden sich bitte an Herrn Möhrke.
  6. Defekte an der Computeranlage können Herrn Möhrke gemeldet werden, defekte Overhead-Projektoren werden mit einem Vermerk zur Reparatur in die Druckerei gebracht.
  7. Vorlagen zum Druck von Klassensätzen werden rechtzeitig in den Kasten in der Druckerei (Kerschensteinerstraße) gelegt, in nicht dringenden Fällen mit dem entsprechenden Termin versehen.

IV. Unterricht

  1. Die Frühaufsicht schließt die Klassenräume auf, wenn dort Unterricht folgt.
  2. Mit dem Schellen sind alle Schüler in der Klasse und auf ihren Plätzen. Pünktlichkeit ist verbindlich.
  3. Alle privaten elektronischen Geräte sind ausgeschaltet.
  4. Hausaufgaben und vollständiges Unterrichtsmaterial sind verbindlich und werden bei der Benotung berücksichtigt.
  5. Eine angemessene, aktive Mitarbeit im Unterricht wird erwartet.
  6. Unterrichtsstörungen werden nicht akzeptiert.
  7. Anweisungen von Lehrkräften und allen Angestellten sind zu befolgen.
  8. Verstöße gegen die genannten Regelungen werden den Erziehungsberechtigten über das Formblatt mitgeteilt. Genaueres dazu erläutern die Besonderen Vereinbarungen.
  9. Die Lehrkräfte achten darauf, dass die Räume nach Unterrichtsschluss in einem angemessenen Zustand verlassen werden, und schließen zu, so dass kein Unbefugter Zutritt hat.
  10. Für Kursunterricht zusätzlich benötigte Tische und Stühle werden nicht aus anderen Räumen geholt, sondern vom Hausmeister erbeten.
  11. Die ausgegebenen Schulbücher werden in Listen eingetragen, versehen mit einem Vermerk über den Zustand, die die Erziehungsberechtigten gegenzeichnen. Auf eine Registrierung muss auch bei vorübergehend ausgeteilten Büchern und Lektüren geachtet werden. Schulbücher und Lektüren müssen im Fall einer Beschädigung oder bei Verlust ersetzt werden.
  12. Lehrkräfte kontrollieren die Rückgabe von Lektüren und Geräten.
  13. Klassenarbeiten werden zur Koordination im Ordner im Lehrerzimmer eingetragen.
  14. Klassengeschäfte sollten in der Regel in der Klassenleiterstunde besprochen werden. Bei einer entsprechenden Tagesordnung kann eine SV-Stunde beantragt werden.

V. Pausen

  1. In den großen Pausen verlassen alle Klassen am Bünberg das Gebäude. In der Kerschensteinerstraße bleiben die Klassenräume geöffnet, solange ein angemessenes Verhalten gewährleistet ist.
  2. Schülercafé und Kiosk können während der Pausen genutzt werden, jedoch nicht mehr unmittelbar vor oder nach dem Schellen.
  3. Lehrkräfte erhalten Kaffee und Brötchen im Lehrerzimmer und zahlen dort in die Kasse.
  4. In Pausen und Freistunden können sich Schüler auch in der Bücherei aufhalten, wenn die Aufsicht anwesend ist, und dort spielen und lesen, solange sie die Ordnung einhalten. Sie können Bücher nach der Registrierung im PC ausleihen.

VI. Besondere Hinweise

Lehrer, Schüler und Eltern können sich an Frau Kindler als Schulsozialpädagogin, Herrn Nöding als Drogenberater und Herrn Tetik als Jobcoach wenden.

VII. Besondere Vereinbarungen

Die folgenden Vereinbarungen sind nicht verhandelbare Regelungen, d.h., sie werden nicht diskutiert. Die Erziehungsberechtigten werden darüber informiert.

a) Pünktlichkeit:

  • Pünktliches Erscheinen zum Unterricht ist verbindlich.
  • Verspätungen werden im Klassenbuch, eventuell einer Liste, eingetragen.
  • Ein dreimaliges Verspäten innerhalb eines Halbjahres hat ein Nacharbeiten der Unterrichtszeit zur Folge:
  • Über den Vordruck (eventuell mit Kopie) werden die Erziehungsberechtigten informiert, dass ihr Kind an einem festgelegten Termin einen bestimmten Zeitraum mit entsprechenden Aufgaben nachholt.
  • Sie bestätigen dies mit ihrer Unterschrift, die dem Lehrer vorgelegt wird.
  • Bei auffällig häufigen Verspätungen setzen sich Lehrer direkt mit den Erziehungsberechtigten oder auch der Schulsozialpädagogin, Frau Kindler, in Verbindung.

b) Handys und andere private elektronische Geräte:

  • Private elektronische Geräte sind auf dem Schulgelände nicht in Betrieb.
  • Ein eingeschaltetes Gerät wird im Sekretariat hinterlegt und kann dort von den Erziehungsberechtigten zu den üblichen Geschäftszeiten abgeholt werden.
  • Die Benutzung des Handys im Ausnahmefall kann genehmigt werden. Dringende Anrufe können auch im Sekretariat vermittelt werden.

c) Hausaufgaben:

  • Hausaufgaben zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sind verbindlich.
  • Sie gehen, wie Berichtigungen und vollständiges Arbeitsmaterial, als Teilleistung in die Note ein.
  • Wer eine Hausaufgabe nicht lösen kann, macht zumindest einen Versuch oder eine alternative Aufgabe.
  • In begründeten Fällen wird zu Beginn der Stunde eine Entschuldigung der Erziehungsberechtigten für nicht vorliegende Hausaufgaben vorgezeigt.
  • Bei wiederholtem Versäumen informieren Lehrer die Erziehungsberechtigten über den Vordruck.
  • Es besteht die Möglichkeit, den betreffenden Schüler bzw. die Schülerin für einen bestimmten Zeitraum zu verpflichten, an unterrichtsfreien Nachmittagen die Hausaufgaben im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung anzufertigen, in Absprache mit den Erziehungsberechtigten.
  • Versäumte Hausaufgaben werden in eigener Verantwortung nachgeholt, auch im Krankheitsfall.

d) Anweisungen:

  • Alle Lehrkräfte achten darauf, einen angemessenen Umgangston einzufordern und besonders Schimpfwörter zu unterbinden.
  • Anweisungen von Lehrern sowie allen anderen in der Schule Beschäftigten sind zu befolgen.
  • Bei fehlender Einsicht oder groben Verstößen gegen die Anweisungen werden die Erziehungsberechtigten mit dem Vordruck informiert und um Rücksprache gebeten.
  • In diesem Fall kommt eine Durchschrift in die Schülerakte, eine weitere geht an Frau Kindler.
  • Bei einer beleidigenden oder aggressiven Reaktion des Schülers bzw. der Schülerin kann zusätzlich die Schulleitung zur Klärung hinzugezogen werden.
  • Eine Änderung des Verhaltens kann auch im Trainingsraum erlernt werden, sobald er eingerichtet ist.

gültig ab 10.12.2007

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